Mit Gospel Gemeinschaft erleben

Bild: Die ganze Breite des Saals ausfüllend stehen 4 bunt gekleidete Chöre und singen, davor das Publikum im voll besetzten Saal.

Eine Gospelnight mit vier Chören:

Get Joy  aus Korschenbroich, Voices of Joy  aus Düsseldorf, Rejoice  aus Dormagen und Good News  aus Dormagen - das erleben die Besucher der Trinitatiskirche Rosellerheide am Abend des 16.9.2017 in einer vollen und bunten Kirche.

Pünktlich um 19.30 Uhr beginnt das Konzert und den Anfang macht Get Joy mit ihrem Lied "This is the day". Zur Überraschung des Publikums, der anderen Chöre und auch des Pfarrers Hermann Schenck zieht Get Joy aus den Reihen des Publikums heraus nach und nach singend auf die Bühne. Dieser Einstieg wird von den Zuhörern gleich mit großem Applaus bedacht.

Bild: Pfarrer Hermann Schenck spricht auf der Bühne zum Publikum. Rechts daneben sieht man die 4 Chöre bereit zum Singen.

Pfarrer Hermann Schenck  begrüßt daraufhin die Gäste und gibt allen mit auf den Weg, dass es sich nicht um einen Wettbewerb der unterschiedlichen Chöre, sondern vielmehr um einen wundervollen gemeinsamen Abend mit Musik aus den verschiedensten Genres handeln soll.

Jeder Chor singt im ersten Block etwa 15 Minuten und die Vielfalt der jeweils vorgetragenen Stücke ist genauso groß wie die Mitglieder der vier Chöre. So handelt es sich bei Get Joy und Good News jeweils um einen gemischten und relativ großen Gospelchor, bei Voices of Joy um einen reinen Frauenchor und bei Rejoice liegt der gesangliche Schwerpunkt weniger im Bereich des Gospels als eher im weltlichen Bereich.

Bild: Im linken Teil des Saals, im Vordergrund die Zuschauer, dahinter der Chor Get Joy singend.

Pfarrer Hermann Schenck geht in seiner Ansprache genau auf diese Vielfalt, auf das Miteinander und das Verbindende der Musik ein. Er ist erfreut, dass weltliche Musik endlich in der Kirche angekommen ist und umgekehrt ebenso. In der gemütlichen Pause stärken sich die Gäste mit liebevoll vorbereiteten Snacks und Getränken. Es werden viele Gespräche geführt und neue Kontakte geknüpft.

Bild: Chorleiter Stefan Bechstein, umringt vom Chor Get Joy, spricht am Mikrofon zu dem Publikum.

Dann beginnt der zweite Block des Konzerts und dieses Mal gibt Get Joy zum Einstieg das wunderschöne a capella Stück "N`kosi sikkeleli Afrika" zum Besten. Chorleiter Stefan Bechstein  sorgt zuvor noch für Erheiterung, als er dem Publikum mitteilt, dass jeder gerne mitsingen kann - denn das Lied, die inoffizielle afrikanische Nationalhymne - wird in vier afrikanischen Dialekten gesungen.

Bild: Der Chor Get Joy in Aktion und auf der Bühne in bunter Kleidung singend.

Auch in der zweiten Konzerthälfte präsentiert jeder Chor wieder 4-5 Lieder. Teils ruhige Stücke, teils flotte Choreographien lassen aufmerken und so ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die musikalische Vielfalt, begonnen bei "Dat Wasser von Kölle" von den Bläck Föös, über "Run to you" von Pentatonix, "We are the World" von USA for Afrika, "Music" von John Miles, "Hallelujah" von Leonard Cohen bis hin zu wirklich klassischem Gospel wie "Come let us sing", "Total Praise" und vielen mehr macht diesen Abend zu einem Aushängeschild dafür, dass selbst in der Verschiedenheit Gemeinsamkeit liegen kann.

Bild: Großaufnahme von Get Joy Chorleiter Stefan Bechstein am Piano spielend.

Die gemeinsame Freude am Singen, an der Musik und der Gemeinschaft selbst vereint an diesem Abend alle Menschen in der Trinitatiskiche. Zum Abschluss wird von allen Chören gemeinsam "Freedom is coming" gesungen. Schon hierbei stellt sich bei einem oder anderen Gänsehaut ein, doch dieses Gefühl soll noch überboten werden.

Bild: Im Vordergrund das Publikum auf den Bänken sitzend, dahinter kreisrund um den Chorleiter Stefan Bechstein aufgestellt alle 4 Chöre, bereit das letzte Lied zu singen.

Das letzte Lied "Der Mond ist aufgegangen" wird in der vollen Kirche gemeinsam mit allen Besuchern der Gospelnacht gesungen. Alle Zuhörer erheben sich von ihren Plätzen und jeder der Anwesenden ist tief berührt und ergriffen.

Bild: Die Sänger und Sängerinnen auf der Bühne halten sich an den Händen, das Publikum begeisternd klatschend.

Schließlich spricht Pfarrer Hermann Schenck den Segen und gibt jedem Besucher die gute Botschaft mit auf den Weg. Froh gestimmt machen sich Chöre und Gäste gegen 23.30 Uhr mit einem wohligen und guten Gefühl auf den Heimweg. Diese wunderbare Gospelnacht zeigt, welche positive Kraft Musik und Gemeinschaft haben kann.


Text:  Redaktionsteam Get Joy
Fotos:  Andreas Hochhausen und Susanne