Bild: Vom Kircheneingang aufgenommen sieht man die mit Publikum voll besetzten Kirchenbänke. 
							Durch den langen Mittelgang betrachtet sieht man von weitem den Chor vor dem Altar.

The time to praise
is NOW.


Klangstark eröffnet der Chor, der mit über 70 Sangerinnen und Sängern knapp auf die Bühne passt, das Jahreskonzert mit dem Titel "NOW" in der St. Andreas-Kirche Korschenbroich.

Bild: Nahaufnahme vor dem Altar. Die vielen Sänger und Sängerinnen mit 
							dem Chorleiter in der Mitte lächelnd auf der Bühne vor Beginn des nächsten Liedes.

NOW - und nicht irgendwo und irgendwann sind wir zusammengekommen, um in der Gemeinschaft unabhängig von Herkunft und Religion eine friedvolle Begegnung zu feiern; um sich zwei Stunden an einer Musik zu erfreuen, die uns berührt, die unter die Haut geht und verbindet.

Bild: Seitlich von der Bühne aufgenommen sieht man über die Köpfe des Publikums hinweg, das zur
							Bühne schaut, wo Chorleiter Stefan Bechstein steht und zum Publikum spricht.

In diesem Sinne begrüßt Chorleiter Stefan Bechstein auch einige Flüchtlinge aus Korschenbroich und Umgebung als Gäste des Konzerts. Die ersten drei Lieder "My promise", "Higher and higher" und "Lovely day" präsentieren auch schon gleich die Stärken des Chors: Stimmgewalt, Präzision und Harmonie der Stimmen. Auch kleine Abstimmungsprobleme zwischen Chor, Chorleitung und Pianist sind inklusive, werden aber vom Publikum mit großer Sympathie für den Chor begleitet, denn es ist ein Konzert live und now und das reißt alle mit.

Bild: Großaufnahme von Sven Kirsten am Piano und Leonard Ginsberg am Schlagzeug, 
							dahinter ein Teil des Chores singend.

Begleitet wird der Chor von Sven Kirsten am Piano und erstmals Leonard Ginsberg an den Percussions. Letzterer sorgt in der Mitte des Konzerts mit seinem Solo "For Justo Pelladito" für Begeisterung wie auch die anderen choreigenen Solisten. Die Mischung aus dynamischen Stücken und eher balladenartigen Gospeln lässt den Abend schnell vergehen. Am Ende wird es weihnachtlich mit "Hark! The herald angels sing", das in einem kleinen Doppelquartett präsentiert wird, "Joy to the world" und "Little drummerboy".

Bild: Großaufnahme. Links eine Solistin singt am Mirkofon emotional mit geschlossenen Augen, 
							rechts davon ein Solist gehaltvoll vor dem Standmikrofon singend.

Für eine kleine Überraschung sorgt das vorletzte Lied, welches eigentlich kein Gospel ist, sondern ein uns allen wohlbekanntes Volkslied:
"Der Mond ist aufgegangen".

Bild: Großaufnahme von einem Teil des Chors, der hier fröhlich singt und klatscht.

Es ist eine Erinnerung an Kindertage und doch durch den ungewohnten mehrstimmigen Chorsatz ein neues Klangerlebnis im NOW - und beschließt den musikalischen Abend mit den treffenden Worten "....Verschon uns, Gott, mit Strafen und lass uns ruhig schlafen und unsern kranken Nachbarn auch".

Bild: Auf der Bühne der Chor dem Publikum glücklich zuwinkend.

Das Konzert endet mit dem feierlichen "Amazin' Grace", das gemeinsam mit dem Publikum gesungen wird und dieses mit einem Gefühl inneren Friedens in den Abend entlässt.


Das Redaktionsteam